Traditionsfahrt Örtze

Auch in diesem Jahr fanden sich die Wanderkanuten zur Traditionsfahrt auf der Örtze am Campingplatz in Oldendorf ein. Nach einem feuchten Beginn am Freitagabend mit einem Regenguss, war das Wetter aber doch sehr angenehm an den zwei folgenden Tagen. Der Wasserstand meinte es gut mit uns und somit sind wir am Samstag mit 10 Booten und 11 Paddlern vom Campingplatz aus gestartet. Dieser reizvolle kleine Fluss hatte wie immer ein paar interessante Passagen mit einigen kleinen Hindernissen für uns parat. Landschaftlich ist dieser Fluss immer wieder sehr ansprechend und auch die Tierwelt hat sich von uns nicht stören lassen. Der Sonntag verlief nach anfänglichen Lockerungsübungen für die Schulterpartien mit einer etwas kürzen Strecke sehr entspannt. Es hat allen sehr viel Spaß gemacht. Es wird sicherlich eine Fortsetzung im nächsten Jahr geben.

122 Kilometer mit dem Kanu auf der Lahn unterwegs

Sieben Kanuten aus dem Wolfsburger Kanu-Club waren fünf Tage auf der Lahn unter Führung des Kanu-Wandersportwarts Werner Köhler unterwegs. Wasserwandern ist ein herrlich naturverbundener Sport, zumal das schöne Lahntal sehr viel davon zu bieten hat. Die Kanusportler verstauten alles, was sie zum Überleben benötigten, in ihren Booten. Essen, Trinken und natürlich das Zelt zum Übernachten. Kanutin Angelika Stalhut erzählte von den Raststationen auf Campingplätzen oder Wassersportvereinen: „Unsere kleinen Gaskocher verhalfen uns zu guten Mahlzeiten in fröhlicher Runde."

Bei herrlichem Sonnenschein startete die Crew im Kanuclub Wetzlar. Ziel war Lahnschein, wo der Fluss in den Rhein mündet. Doch zuvor paddelten die Wolfsburger auf der 122 Kilometer langen Strecke bis Weilburg, Runkel, Limburg und durch das Rupachtal. Abwechslungsreich war das Schleusen auf dem Fluss. Bis Limburg haben die Aufgabe des Schleusenmeisters die Kanuten selbst übernommen. Später taten das die Meister. Schlecht, als einmal der Strom ausfiel, da mussten die Bootssportler zwei Stunden auf das Schleusen warten.

Ein besonderes Erlebnis war das Durchfahren des einzigen deutschen Schiffstunnels in Weilberg. Aber auch Limburg mit dem altehrwürdigen Dom und der historischen Altstadt besuchten die Kanuten.
Der Wettergott war den Wassersportlern sonnig gestimmt, und der Ab-und-zu-Regen verschreckte die Gruppe nicht.
Angelika Stalhut zog Fazit: „Eine gelungene Tour, auf der wir wieder einmal die Seele baumeln lassen konnten."

Wochenende an der Jade, zu Gast beim Wilhelmshaven Kanu Klub

05. - 07.07.2013

Zum Wochenende an der Jade haben sich wieder einige Paddler vom WKC in Wilhelmshaven beim WKK eingefunden und sind dort sehr freundlich empfangen worden. Am Freitag war Anreise mit einem schönen Grillabend auf dem Vereinsgelände. Am Samstag sind wir dann ein Stück den Ems-Jade-Kanal gefahren, um dann die Boote in die Maade um zu tragen. Unser Ziel war Rüstersiel, wo die Maade in den Jadebusen mündet. Nicht unweit des neuen Jade-Weser-Ports. Nach einer kleinen Pause und Ersteigung des Deichgipfels ging es wieder zurück. Abends ging es dann auf die Festmeile am Hafen. Den Sonntag sind wir dann durch den Hafe gefahren, vorbei an den großen Schiffen im Hafen bis hinter das Marinemuseum und haben uns die Treiben auf und rund um den Hafen vom Wasser aus angeschaut. Alles in allem ein gelungenes Wochenende.

   

Ilmenau von Kloster Medingen nach Melbeck

Das Wochenende vom 22.06 bis 23.06. wollten wir die Ilmenau befahren. In der Nacht von Freitag auf Samstag hat es einen besonders kräftigen Gewitterregen gegeben in der Region, so dass die Ilmenau am Samstag einen sehr hohen Wasserstand und eine sehr starke Strömung hatte. Der Steg zum Einsteigen war größtenteils unter Wasser. Die Strömung hat uns dafür aber recht flott vorangetrieben. Allerdings konnte man sich nicht ausruhen, da man sonst in die Büsche getrieben wurde. Den einen oder anderen Kratzer durch das Astwerk gab es dann schon. In Wichmannsburg hat uns ein Schild zur Vorsicht gemahnt doch lieber nicht weiter zu fahren, da dort ein Baum den Weg komplett versperren sollte und das Aussteigen an der Stelle nicht möglich sei. So beschlossen wir die Fahrzeuge zu holen und hatten Glück, dass wir eine Mitfahrgelegenheit durch einen freundlichen Kanuten angeboten bekommen hatten, der zufällig mit seinem Auto an unserer Raststelle vorbei kam, die wir dankend annahmen. Die Autos geholt, Boote aufgeladen und ein gutes Stück hinter Wichmannsburg wieder eingesetzt. Es ist der größte Teil der Gruppe bis Melbeck dann weitergefahren. Wir sind dann nicht auf dem Campingplatz Melbeck beblieben, was wir ursprünglich vorgehabt hatten und sind zurück nach Wolfsburg gefahren und am Sonntag sind wir auf unserem guten alten Mittellandkanal gepaddelt.

   

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