Ilmenau von Kloster Medingen nach Melbeck

Das Wochenende vom 22.06 bis 23.06. wollten wir die Ilmenau befahren. In der Nacht von Freitag auf Samstag hat es einen besonders kräftigen Gewitterregen gegeben in der Region, so dass die Ilmenau am Samstag einen sehr hohen Wasserstand und eine sehr starke Strömung hatte. Der Steg zum Einsteigen war größtenteils unter Wasser. Die Strömung hat uns dafür aber recht flott vorangetrieben. Allerdings konnte man sich nicht ausruhen, da man sonst in die Büsche getrieben wurde. Den einen oder anderen Kratzer durch das Astwerk gab es dann schon. In Wichmannsburg hat uns ein Schild zur Vorsicht gemahnt doch lieber nicht weiter zu fahren, da dort ein Baum den Weg komplett versperren sollte und das Aussteigen an der Stelle nicht möglich sei. So beschlossen wir die Fahrzeuge zu holen und hatten Glück, dass wir eine Mitfahrgelegenheit durch einen freundlichen Kanuten angeboten bekommen hatten, der zufällig mit seinem Auto an unserer Raststelle vorbei kam, die wir dankend annahmen. Die Autos geholt, Boote aufgeladen und ein gutes Stück hinter Wichmannsburg wieder eingesetzt. Es ist der größte Teil der Gruppe bis Melbeck dann weitergefahren. Wir sind dann nicht auf dem Campingplatz Melbeck beblieben, was wir ursprünglich vorgehabt hatten und sind zurück nach Wolfsburg gefahren und am Sonntag sind wir auf unserem guten alten Mittellandkanal gepaddelt.

   

Ostfriesland, zu Gast beim WSV Norden

18. - 21.05.2013

Zu Pfingsten haben sich einige Kanuten auf den Weg nach Ostfriesland gemacht. Wir waren zu Gast beim WSV Norden, Immo's altem Verein. Der Beginn war recht feucht, was für Wassersportler nicht ungewöhnlich ist, jedoch im Zelt recht unerwünscht. Es hatte heftig geregnet von Freitag auf Samstag. Doch am Samstag gegen Mittag klarte der Himmel auf, so dass wir auf dem Norder Tief noch eine Strecke von Norden nach Hage und zurück unternehmen konnten, bei angenehmen Wetter. An der Paddel&Pedal-Station in Hage gab es dann einen leckeren Imbiss mit Fischbrötchen und Kaffee. Am Sonntag haben wir dann eine längere Strecke unternommen von Norden nach Greetsiel und zurück. Das Schleusen in Leybuchtsiel fiel leider aufgrund des Wasserstandes aus. Weshalb die Wanderkanuten ihren Namen zurecht tragen und die Boote an der Schleuse herum wandern mussten. Das malerische Fischerörtchen entschädigte für das kanalartige Stück des Störtebecker Tiefs. Mit Krabbenbrötchen und dänischem Eis im Bauch waren wir gestärkt um den Weg zurück anzutreten. Mit ordentlichem Gegenwind hatten wir dann auf dem Rückweg bis Leybuchtsiel auf dem Störtebecker Tief zu kämpfen. Dafür konnten wir auf dem Rückweg jetzt die Schleuse nutzen, da mittags das Wasser in die Nordsee abgelassen werden konnte. Das weitere Stück auf dem Norder Tief ging dann ohne Gegenwind angenehmer zu fahren. Am Pfingstmontag rundete dann eine Rundtour von Bedekaspel übers Große Meer, Knockster Tief, Loppersumer Meer und übers Große Meer zurück das Paddelwochenende ab.

   


Anpaddeln der Wanderfahrer auf der Aller

Bei schönstem Sonnenschein und eisigen Temperaturen am frühen Morgen, haben sich ein paar Wanderkanuten getroffen, um die Saison zu beginnen. Auf dem größtenteils zugefrorenen Allersee mussten wir uns den Weg am Ufer entlang bis zur Nordseite durchkämpfen, um dann am Nordufer die Boote zum größten Teil über den Strand zu ziehen.


Weiter ging es dann auf der Aller, ohne Eis. Aufgrund des zu geringen Wasserstandes auf der Aller endete die Fahrt dann in Weyhausen am Wehr.

Anschließend bei Kaffee und Kuchen im Vereinshaus wurde die neue Saison besprochen.

Grünkohlwanderung


Kanuten wandern boßelnd durch den Drömling und stärken sich mit Ostfriesenpalmen

Von Gudrun Meier

Der Alte Fritz machte sich gewiss keine Gedanken über Grünkohlwanderungen von Kanuten, als er im 18. Jahrhundert den Drömling hat entwässern lassen. Aber was durch seine Weisung entstanden ist, haben 19 Sportlerinnen und Sportler aus dem Wolfsburger Kanu-Club am Sonntag, 10. Februar, hautnah erleben können.

Und das auf eine ganz besondere sportliche Art, wofür Organisatorin Judith Neumann sorgte. Nicht nur so durch den Naturpark auf Schusters Rappen schlendern. Nein, im Wettkampf der Mannschaften Blau gegen Rot mit der Boßelkugel von Wendschott nach Grafhorst.

Weiterlesen: Grünkohlwanderung

Wandersportwarte-Tagung im WKC


Elektronisches Fahrtenbuch ist jetzt auch möglich

Die Wandersportwarte aus dem Kanu-Bezirk Braunschweig tagten im Wolfsburger Kanu-Club am 17. November 2012

Bericht von Gudrun Meier

Gleich vorne weg genommen: Der Göttinger Paddler-Club ist in der Saison 2011/12 als Sieger beim Wanderfahrer-Wettbewerb des Kanu-Bezirks Braunschweig bei den Erwachsenen hervorgegangen. Mit 11.200 gepaddelten Kilometern und 570 Wertungspunkten ließ er 15 teilnehmende Vereine hinter sich. Den Pokal dafür erhält der GPC am Bezirkstag am 9. Februar 2013. Der WKC liegt auf Platz 13.

 Bei den Schülern/Jugendlichen belegte die Kanugruppe an der Neuen Oberschule beim Wettbewerb wiederum den ersten Platz. Der Pokal wurde an die KGNO übergeben. Auf Landesebene erreichten sie einen beachtlichen 6. Platz von 48 Vereinen.

WKC-Vorsitzende Petra Spiekermann begrüßt die Gäste

 Bevor jedoch die Tagung der Kanu-Wandersportwarte aus dem Kanu-Fachverband Braunschweig am 17. November 2012 begann, begrüßte Dr. Petra Spiekermann als Vorsitzende des Wolfsburger Kanu-Clubs die 17 anwesenden Kanusportvertreter. Sie erzählte auch, dass der WKC 60 Jahre alt und der älteste Wassersportverein in Wolfsburg sei.


WKC-Vorsitzende Dr. Petra Spiekermann begrüßt die Vereinsvertreter

 Bezirks-Wandersportwart Jens Strauch freute sich, dass der von ihm erarbeitete Organisationsplan für den Wandersportbereich vom Landes- und auch vom Deutschen Kanu-Verband positiv angenommen wurde. Er gibt klar strukturiert die Aufgaben eines Wandersportwartes mit allem drum herum wieder.

 Er wies auf die Notwendigkeit hin, aktuelle Fahrtenbücher und Anträge zu verwenden, weil sich doch so einiges geändert habe. So zum Beispiel ist die Datenschutzerklärung Pflicht.


Teilnehmerrunde im Clubraum des WKC
 
Das elektronische Fahrtenbuch
hat Vorteile

 Informativ stellte Strauch per Beamer das elektronische Fahrtenbuch (eFB) und das Anlegen eines „stillen Accounts“ vor. Er kommentierte: „Aus meiner Sicht hat das eFB nur Vorteile.“ Dennoch werde an der Fortentwicklung weiter gearbeitet. Acht von 16 Vereinen nehmen bereits daran teil. Strauch sagte voraus: „2013 ist es doppelt so schnell.“ Er empfehle, dass jeder Verein einen eFB-Beauftragten benennt.

 In einer lebhaften Diskussion hob Strauch jedoch hervor, dass das eFB das klassische Fahrtenbuch nicht verdrängen soll. Das bleibe weiterhin existent.

 Das nächste Treffen der Wandersportwarte ist für den 9. Februar 2013 beim Göttinger Paddler-Club geplant.

 Im Anschluss an das Wandersportwarte-Meeting tagte der Vorstand des Kanu-Fachverbandes Bezirk Braunschweig bei den Wolfsburger Kanuten. Vorsitzender Ulrich Sonntag dankte den Wolfsburger Kanuten für die Gastfreundschaft.


Von links: Wolfgang Gliese, Bezirksvorsitzender Ulrich Sonntag, Dirk Bode, Mirko Nels, Elisabeth Overbeck, Jens Strauch.

Fotos: Götz und Gudrun Meier

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