Sieben Kanuten aus dem Wolfsburger Kanu-Club waren fünf Tage auf der Lahn unter Führung des Kanu-Wandersportwarts Werner Köhler unterwegs. Wasserwandern ist ein herrlich naturverbundener Sport, zumal das schöne Lahntal sehr viel davon zu bieten hat. Die Kanusportler verstauten alles, was sie zum Überleben benötigten, in ihren Booten. Essen, Trinken und natürlich das Zelt zum Übernachten. Kanutin Angelika Stalhut erzählte von den Raststationen auf Campingplätzen oder Wassersportvereinen: „Unsere kleinen Gaskocher verhalfen uns zu guten Mahlzeiten in fröhlicher Runde."

Bei herrlichem Sonnenschein startete die Crew im Kanuclub Wetzlar. Ziel war Lahnschein, wo der Fluss in den Rhein mündet. Doch zuvor paddelten die Wolfsburger auf der 122 Kilometer langen Strecke bis Weilburg, Runkel, Limburg und durch das Rupachtal. Abwechslungsreich war das Schleusen auf dem Fluss. Bis Limburg haben die Aufgabe des Schleusenmeisters die Kanuten selbst übernommen. Später taten das die Meister. Schlecht, als einmal der Strom ausfiel, da mussten die Bootssportler zwei Stunden auf das Schleusen warten.

Ein besonderes Erlebnis war das Durchfahren des einzigen deutschen Schiffstunnels in Weilberg. Aber auch Limburg mit dem altehrwürdigen Dom und der historischen Altstadt besuchten die Kanuten.
Der Wettergott war den Wassersportlern sonnig gestimmt, und der Ab-und-zu-Regen verschreckte die Gruppe nicht.
Angelika Stalhut zog Fazit: „Eine gelungene Tour, auf der wir wieder einmal die Seele baumeln lassen konnten."

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