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1990
Trainer aus Magdeburg und Barby nehmen Kontakt zum WKC auf. Daraus entwickelt sich eine enge Verbindung zwischen Barby und Wolfsburg auf dem Gebiet des Rennsports. Mit den Sportfreunden von „Börde Magdeburg“ beginnt eine freundschaftliche Beziehung auf dem Sektor Wandersport. Catrin Fischer erringt auf der Weltmeisterschaft in Polen die Bronzemedaille im Damen-Viererkajak. Die Stadt Wolfsburg verleiht ihr die Sportmedaille in Bronze.
 
1991
Im WKC wird der hauptamtliche Trainer Jochen Zühlke eingesetzt. Dies ist möglich durch eine „Mischfinanzierung“ der Trainerstelle aus Mitteln des LSB/LKV, des Olympiastützpunktes, der Stadt Wolfsburg und des WKC. Mit dem Trainer kommen aus Potsdam drei junge Kanu-Spitzensportler zu uns. Durch die vorangegangen Umbaumaßnahmen ist die Clubkasse bereits stark strapaziert worden, aber jetzt geht die finanzielle Belastung des Kanu-Clubs an die Grenzen. Um die weitere Belastung des WKC in Grenzen zu halten, wird der Förderkreis „KanuRennsport 2000“ gegründet. Weitere Finanzierungsquellen sollen erschlossen werden. Nicht nur die Unterstützung der Spitzensportler ist notwendig, es müssen auch neue Rennboote angeschafft werden. Mit den Mitgliedsbeiträgen kann der Club gerade noch geführt und unterhalten werden, alle anderen Kosten müssen aber aus Zuschüssen und Spenden gedeckt werden. Der Bootspark wird erweitert, ein Motorboot wird gekauft, ein neuer Bootsanhänger angeschafft, neue Geräte im Sportraum bereitgestellt. Der kurzfristige Lohn sind die sportlichen Erfolge. Im C1 wird Matthias Röder Deutscher Meister und Jens Lubrich Vizemeister. Matthias erringt bei der Weltmeisterschaft den 3.Platz über 1000m. Er wird Sportler des Jahres in Wolfsburg. Catrin Fischer erhält die Sportmedaille der Stadt Wolfsburg in Silber.
 
1992
Das 40-jährige Clubjubiläum wird gefeiert. Der Kanu-Club hat jetzt 200 Mitglieder, davon 27 % Jugendliche unter 18 Jahre.
Rennsportbetrieb und Bautätigkeiten zehren die Finanzen auf. Matthias Röder wird Deutscher Meister im C1 und erringt bei den Olympischen Spielen in Barcelona den 4.Platz im C1. Auch dieses Jahr wird er Sportler des Jahres.
 
1993
gibt es beim größten Arbeitgeber der Stadt die Notwendigkeit zur finanziellen Restrukturierung, und auch die Stadt Wolfsburg ist natürlich von den Auswirkungen betroffen. Sparmaßnahmen sind überall erforderlich, auch die Mittel für den Leistungssport der Kader-Athleten werden gestrichen. Auch der Landessportbund überdenkt seine Zuwendungen neu. Die Kosten für den Sportbetrieb sind aber nur mit Zuschüssen zu decken. Für erforderliche Investitionen gibt es Darlehenszusagen aus dem Kreis der Mitglieder. Das zeigt, dass die Bindung und das Vertrauen zum Club bei etlichen Clubmitgliedern groß ist. Die Stadt Wolfsburg hilft aber den Ruderern und Kanuten bei der Beschaffung eines Regatta-Bebahnungssystems. Matthias Röder wird im C1 über 500m und 1000m Deutscher Meister und gewinnt auf der WM die Bronzemedaille über 1000m.
 
1994
Jens Lubrich erreicht auf der DM über 10.000m und Anke Brückner über 6000m einen dritten Platz. Jedoch muss das Experiment Kanu-Spitzensport in Frage gestellt werden. Die längerfristigen Erwartungen, die der Vorstand mit der Aufnahme des Spitzensports unter einem hauptamtlichen Trainer hatte, haben sich nicht erfüllt, insbesondere die Finanzierung wird zum Problem. Die Aufnahme von Bundeskaderathleten mit den entsprechenden finanziellen Belastungen ist für den kleinen Kanu-Club dann doch eine Nummer zu groß. Eine große Gruppe von Wanderfahrern unternimmt eine gemeinsame Urlaubsfahrt nach Schweden.
 
1996
Das Haushaltsvolumen muss gegenüber 1995 um 40% gekürzt werden. Weil der hauptamtliche Trainer beibehalten werden soll, erklären sich interessierte Mitglieder bereit, eine Ausfallbürgschaft zu übernehmen, falls die Konstruktion der Finanzierung nicht halten sollte. Ein Grund zur Freude ist das 25-jährige Allersee-Jubiläum, bei dem sich der Kanu-Club einbringt. Andererseits sind die finanziellen Schwierigkeiten der Stadt wohl so groß, dass für die Pflege des Allersees nicht mehr genügend Geld zur Verfügung steht. Die Stadt verhandelt mit den Allersee-Anliegern, die sich an allen möglichen Arbeiten beteiligen sollten: Mähen der Rasenflächen, Pflege der Strände, sogar das Reinigen der öffentlichen Toiletten. Die Vereine sehen sich allerdings nicht wirklich in der Lage, sich zur Pflege und Reinigung der von der Bevölkerung genutzten Einrichtungen zu verpflichten. Durch den Ausbau des Mittellandkanals sind viele Bauarbeiter in der Stadt, die einen vorübergehenden Stellplatz für ihre Wohnwagen suchen. So wird ein Teil des Geländes für Mitarbeiter einer Baufirma bereitgestellt. Sie sorgen durch ihre Zuwendungen dafür, dass der Club aus dem finanziellen Loch herauskommt. Der Preis ist eine „Verwüstung“ des Clubgeländes; nach Abzug der Bauarbeiter müssen fast alle Außenanlagen neu gestaltet werden.
 
1997
Die Konsolidierung der Clubfinanzen ist eingeleitet worden. Durch eine konsequente Jugendarbeit gibt es bei den Jugendlichen wieder sportliche Erfolge im Rennsport.
 
1998
In der Automobilindustrie und in der Stadt geht es wieder steil bergauf, die Gelder fließen jetzt wieder etwas reichlicher. Dadurch werden auch die Sportvereine am Allersee vom Druck befreit, die Pflege öffentlicher Anlagen selbst in die Hand nehmen zu müssen.
 
1999
Bei der DM der Schülerinnen A im K4 über 500 m sitzen Ann-Kristin Leweke und Nadine Schloss im siegreichen Vierer.
 

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